So, 12.11.17: Jüdischer Widerstand gegen die Nazis“ (Vortrag von Roman Danyluk)

Was: „Jüdischer Widerstand gegen die Nazis“ (Vortrag von Roman Danyluk)

Wann: So, 12.11.17, 19:00 Uhr

Wo: Z  linkes Zentrum in Selbstverwaltung (Innstraße 45a)

Veranstalter: infogruppe rosenheim in Kooperation mit der Gruppe „contre la tristesse“ und dem Kurt Eisner Verein

Am Sonntag den 12.11.17 referiert Roman Danyluk im Rosenheimer Z (Innstr. 45a) zum Thema „Jüdischer Widerstand gegen die Nazis“. Wie hierbei aufgezeigt werden wird haben sich Jüdinnen und Juden entgegen einer lange kolportierten Ansicht ihrer Verfolgung, Deportation und Vernichtung seitens des NS-Regimes nicht widerstandslos hingegeben. So haben sie unter anderem Fluchtmöglichkeiten aus NS-Deutschland organisiert, gegenseitige Hilfe in den Ghettos praktiziert, gegenüber den Anordnungen des NS-Apparates passive Resistenz geleistet und auch militanten bewaffneten Widerstand in den von den Nazis besetzten Ländern ausgeübt.

Roman Danyluk, Autor des Buches »Partisanen und Milizen – Zum Verhältnis von Gewalt und Emanzipation«, wird in dem Vortrag die herausragenden Beispiele jüdischen Widerstands gegen das NS-Regime und vorstellen. Dabei handelt es sich zum einen um die jüdisch-kommunistische Stadtguerilla in Frankreich sowie zweitens um den bewaffneten jüdischen Widerstand in Osteuropa. Da sich die jüdischen KämpferInnen und PartisanInnen nicht auf bestimmte Staaten und Institutionen verlassen konnten, entwickelte sich ihr existenzieller Kampf um das nackte Überleben zum elementarsten Antagonismus bzw. zum radikalsten Gegenpol gegen die NS-Barbarei.

Der Vortrag stellt das Ende der Veranstaltungsreihe zum Thema „… kommt nehmt mich mit euch – Partisan*innenwiderstand gegen Nazideutschland“ dar und beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt zu der von der infogruppe rosenheim in Kooperation mit der Gruppe „contre la tristesseund dem Kurt Eisner Verein organisierten Veranstaltung ist frei.

Auf unserem blog veröffentlichen wir Terminhinweise von Bündnispartnern. Für die Inhalte der Veranstaltungen sind die jeweiligen Bündnispartner*innen und nicht das Bündnis Rosenheim nazifrei verantwortlich.

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