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Rosenheim nazifrei Kundgebung im Salingarten

Der aktuelle Stand der Dinge:

Rosenheim nazifrei:
Die Rosenheim nazifrei Kundgebung findet ab 12:00 Uhr im Salingarten statt.
Nazifrei Am Salinplatz

Naziroute:
Die Nazis haben jetzt folgende Route bekommen: Bahnhof (Auftaktkundgebung) – Bahnhofstraße – Münchener Straße – Salingarten (Zwischenkundgebung) – Kufsteiner Straße – Reifenstuhlstraße -Anton-Kathrein-Straße – Bahnhof (Abschlußkundgebung).

Ermittlungsausschuss: 089/448 9638
(Der Ermittlungssausschuss (EA) ist eine linke Solidaritätsstruktur, die
sich um Menschen kümmert, die in Gewahrsam oder festgenommen wurden und
gegebenenfalls Anwält*innen besorgt)

Auflagen:
* Transparent und Fahnenstangen dürfen sich nicht zum gewalttätigen Vorgehen gegen Menschen eignen und nur aus Holz (nicht Bambus) bestehen und eine Länge von höchstens 2,00 m und einen Durchmesser von höchstens 2 cm aufweisen.
* Allen Teilnehmern ist es verboten, sich zu maskieren oder das Gesicht auf andere Weise zu verbergen. Dies gilt auch für das Tragen von Masken, die das Gesicht der Träger bedecken.
* Das Mitführen von Glasflaschen und Alkohol während der Dauer der Kundgebung ist untersagt.

Wir protestieren wo die Neonazis sind! (Teil III)

Wie berichtet, haben die Nazis als Reaktion, dass ihnen der Max-Josefs-Platz als Kundgebungsort verwehrt und ein Platz am Bahnhof zugewiesen wurde, eine Demonstration durch Rosenheim beantragt. Derzeit scheint es, als würde ein Naziaufmarsch vom Bahnhof bis zum Salingarten erlaubt werden.
Achtung! Das muss noch nicht das Ende sein. Die Nazis können immer noch gegen die Route klagen und es kann sich alles nochmals verändern.

Informiert Euch am Freitagabend über den Stand der Dinge. Sollte es bei einem Naziaufmarsch Bahnhof – Salingarten geben, wird die Rosenheim nazifrei Kundgebung nicht am Max-Josefs-Platz, sondern in der Nähe zu den Nazis stattfinden. Wie gesagt, achtet auf Ankündigungen am Freitagabend.

Wir protestieren wo die Neonazis sind! (Teil II)

Wie berichtet hat am Mittwoch die Stadt Rosenheim den Neonazis per Bescheid den Max-Josefs-Platz als Kundgebungsort verwehrt und am Bahnhof einen anderen Kundgebungsort zugewiesen. Als Reaktion auf diese Vorgehen der Stadt Rosenheim hat die Partei Die.Rechte nun augenscheinlich für Samstag eine Demonstration unter dem Motto „Gegen Asylbetrug und Behördenwillkür!“ angemeldet (Start 12:30 Uhr am Bahnhof). Dies meldeten gestern Nacht einschlägige Neonazi Netzwerke.
Der Stand der Ding, was und wo die Naziversammlung (Kundgebung oder Demo; Bahnhof oder Max Josefs Platz) wirklich stattfindet, kann sich bis Samstag noch mehrfach ändern. Dies wird u.a. von den Genehmigungen der Stadt und evtl. Gerichtsentscheidungen im Eilverfahren abhängig sein.
Wir werden versuchen auf die jeweilige Situation, entsprechend zu reagieren. Fakt ist wir werden da sein, wo die Nazis sind und aktiv, kreativ und entschlossen gegen Rechts protestieren.

→ Checkt am Freitagabend nochmal diese Seite, und informiert Euch wo die „Rosenheim nazifrei“ Kundgebung stattfinden wird.

Wir protestieren wo die Neonazis sind!

Ursprünglich hatten die Neonazis ihre Kundgebung (13:00-16:00 Uhr) am Max-Josefs-Platz angemeldet. Deshalb mobilisierten wir bis dato auch zum Max-Josefs-Platz.
Am heutigen Mittwoch hat die Stadt Rosenheim den Neonazis per Bescheid einen anderen Kundgebungsort am Bahnhof zugewiesen. Unsere Kundgebung wurde dementsprechend ebenso an den Bahnhof verlagert. Beide Bescheide sind gerichtlich angreifbar, so dass auch alles wieder auf die ursprünglichen Planungen zurückgeführt werden könnte.

Wir sind für jedes Szenario vorbereitet und stellen sicher, dass wir dort sein können und werden, wo sich das Pack versammelt!

→ Checkt am Freitagabend nochmal diese Seite, und informiert Euch wo die „Rosenheim nazifrei“ Kundgebung stattfinden wird.

Wir werden immer mehr !!!

Inzwischen wird der Aufruf von „Rosenheim nazifrei“ von 45 Gruppen, Vereinen, Gewerkschaften, Helfer*innenkreisen, Organisationen, Betrieben, Parteien und Wohlfahrtsverbänden unterstützt (Stand Mo 24.08.15 -12:00 Uhr). Die Unterstützerliste findet Ihr hier:
http://rosenheimnazifrei.blogsport.de/unterstuetzer/
Wenn Ihr auch den Aufruf unterstützen wollt, meldet Euch einfach kurz bei uns (rosenheimnazifrei[at]riseup.net).

update: Inzwischen wird der Aufruf von „Rosenheim nazifrei“ von 50 Gruppen, Vereinen, Gewerkschaften, Helfer*innenkreisen, Organisationen, Betrieben, Parteien und Wohlfahrtsverbänden unterstützt (Stand Di, 25.08.15 -12:00 Uhr).

Für ein tolerantes und solidarisches Rosenheim“

Pressemitteilung Nr.1

„Für ein tolerantes und solidarisches Rosenheim“
Sa., 29.08.: Nazis die Wies‘n vermiesen!


Ausgerechnet am Samstag, 29. August, dem ersten Tag des Herbstfestes, wollen Neonazis Rosenheim mit einer Kundgebung heimsuchen. Inzwischen haben sich über 20 Gruppen zu dem Bündnis „Rosenheim nazifrei“ zusammengeschlossen, um gegen die Nazikundgebung und für ein tolerantes und solidarisches Rosenheim zu demonstrieren. Die Kundgebung unter dem Motto „Nazis die Wies’n vermiesen“ startet am Samstag, dem 29.8., um 12 Uhr auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz.

„Rosenheim nazifrei“, ein breites Bündnis aus Vereinen, Gewerkschaften, Helfer*innenkreisen, Privatpersonen, Betrieben, Parteien und Wohlfahrtsverbänden ruft dazu auf, sich “kreativ und entschlossen” den Nazis entgegen zu stellen und sich mit den Flüchtlingen zu solidarisieren. Im Aufruf des Bündnisses heisst es u.a.: “Zeigen wir den Nazis, dass sie im Gegensatz zu den Flüchtlingen nicht willkommen sind. Gestehen wir den Nationalisten und ihrer Hasspropaganda keinen Millimeter Platz zu. Wir solidarisieren uns mit den Flüchtlingen und kämpfen gegen jede Form von Diskriminierung.“ Als besonders perfide empfindet das Bündnis, dass sich die neonazistische Splitterpartei “Die Rechte” ausgerechnet den Tag der Herbstfesteröffnung aussucht, um Unfrieden in einer pluralistischen Gesellschaft zu stiften und Flüchtlingen, die oftmals schreckliches Leid erlebt haben und traumatisiert sind, die Integration in unsere Gesellschaft zu erschweren. Für ein tolerantes und solidarisches Rosenheim“ weiterlesen